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Von der Siegburger Waschküche zum internationalen Konzern




 

1919

Gründungsjahr: Jean Walterscheid beginnt mit der Herstellung von Fahrradteilen in
einer alten Waschküche in der Mühlengasse in Siegburg / Rheinland.

1934

Beginn der Achswellenproduktion für PKW und LKW, Umzug in die ehemalige Hansensmühle
(Hammerwerk) in der Siegburger Bachstraße, Zahl der Mitarbeiter: 15.

1935

Bernhard Walterscheid-Müller tritt in das Unternehmen ein.

1939

Rüstungsproduktion, Zahl der Mitarbeiter: 50, Jahresumsatz: 486.000 RM.



1944

Die Firmengebäude werden teilweise bei einem Bombenangriff zerstört.

1945

Wiederaufbau, Zahl der Mitarbeiter: 8

1951

Walterscheid übernimmt erstmals die Kosten für die Ferienfahrten der Mitarbeiter.

1952

Bernhard Walterscheid-Müller wird Mitinhaber und Geschäftsführer des Unternehmens.

1953

Beginn der Produktion landwirtschaftlicher Gelenkwellen.

1955

Bau der ersten Produktionshalle in Lohmar. Zahl der Mitarbeiter: 399, Jahresumsatz: 12 Mio. DM.

1957

Mit der Produktion von Rohrverschraubungen wird ein neuer Fertigungszweig eröffnet.

1961

Umzug der Achswellen-Fertigung nach Lohmar. Zahl der Mitarbeiter: 940, Jahresumsatz: 50 Mio. DM

1963

Gründung der Birfield-Trasmissioni in Bruneck/Italien als Joint Venture
mit dem britischen Partnerunternehmen Birfield.



1964

Gründung der Uni-Cardan AG: Zusammenschluss der Gelenkwellenhersteller Jean Walterscheid KG, Löhr & Bromkamp (Offenbach)
und Gelenkwellenbau GmbH (Essen). Später kamen die Unternehmen Glaenzer Spicer (Poissy / Frankreich),
Birfield Trasmissioni sowie Walterscheid Schmiede- und Presswerk (Trier) hinzu.

1966

Übernahme der Birfield-Gruppe durch die GKN, damit Beteiligung der GKN an der Uni-Cardan AG.

1967

Einführung der 40-Stunden-Woche. Zahl der Mitarbeiter: 1630.

1971

Erhöhung der GKN-Beteiligung bei Walterscheid auf 59,6 Prozent. Die GKN-Gruppe wird damit zum
Mehrheitsaktionär. Zahl der Mitarbeiter: 2132, Jahresumsatz: 157 Mio. DM.

1976

Gründung der Walterscheid Inc. in Burr Ridge / USA. 1980 erfolgt die Gründung des
Joint Venture Unternehmens Matsui-Walterscheid in Tokio / Japan.

1985

Bau des Hochregallagers in Lohmar, Jahresumsatz: 301 Mio. DM.

1986

Erwerb der Firma Agmaster in St. Thomas, Kanada, Zahl der Mitarbeiter: 1725, Jahresumsatz: 289 Mio. DM.



1990

Bau eines neuen Walterscheid Canada (Agmaster) Werkes in Rodney / Kanada,
Zahl der Mitarbeiter: 1660, Jahresumsatz 329 Mio. DM.

1992

Abschluss von Lizenz- und Zulieferverträgen mit den Unternehmen Kaleli in
Ankara / Türkei und Arya Mehvar in Teheran/Iran.

1993

Übernahme des ehemaligen Getriebewerks Kirschau GmbH, das heute unter
GKN Walterscheid Getriebe GmbH firmiert.

1994

Die Walterscheid Rohrverbindungstechnik GmbH wird als
eigenständiges Unternehmen ausgegliedert.

1998

GKN Walterscheid GmbH wird Bestandteil der GKN OffHighway Division mit Sitz in Lohmar.

1999

Baubeginn für die neue Getriebeproduktionsstätte in Sohland / Sachsen.

2002

Übernahme der Firma Glaenzer-Seurre Landtechnik in Belgien und Umbenennung
in GKN Walterscheid Belgium BVBA.

2003

Eröffnung der Getriebeproduktionsstätte in Sohland / Sachsen.

2005

Erwerb der Firma Cramer GmbH in Essen / NRW.

2006

Erwerb des amerikanischen Gelenkwellenherstellers Rockford Powertrain in den USA.

2009

Erweiterung des Produktportfolios der Power Management Division um die
Doppelgelenkwellen-Produktion (DUJ) in Bruneck/Südtirol.

2011

Übernahme der Stromag Holding GmbH.

2012

Eröffnung der GKN Land Systems Academy in Lohmar.

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